Mein Jahr in Südafrika

 
04November
2014

Aktuelles

Hallo alle zusammen,

nun bin ich schon seit zwei Monaten wieder in Deutschland und lebe mich ein. Mir fallen immer noch sehr viele Unterschiede zu Südafrika auf und ich denke oft, in Südafrika wäre das jetzt so gelaufen. Aber es ist schön wieder hier zu sein und in einem warmen Haus zu sitzen.

Zurzeit bin ich damit beschäftigt Vorträge über mein Auslandsjahr zu halten und Spenden zu sammeln. Falls ihr also gerne mehr über mein Auslandsjahr erfahren möchtet, meldet euch einfach bei mir.

Ich sammle auch weiterhin Spenden für die Schule. Diesmal explizit für ein Mädchen, welches die 2. Klasse besucht. Ihr Vater wurde umgebracht als sie noch sehr klein war und so ist ihre Mutter alleinerziehend und muss die ganze Familie versorgen. Sie geht auch als Krankenschwester arbeiten. Aber das Gehalt ist zurzeit so gering, dass sie die Schulkosten für das Mädchen nicht bezahlen kann und daher musste das Mädchen letzte Woche aus der Schule genommen werden. Es werden R3000 = 217€ benötigt, damit das Mädchen wieder zur Schule gehen kann.

Wenn ihr also Lust habt, Euch an der Spende zu beteiligen, meldet Euch bei mir ! Es wäre wirklich toll, wenn das Geld zusammen kommt. Ich werde Euch natürlich berichten, ob das Geld zusammen gekommen ist ;)

Viele Grüße aus dem sonnigen Herbst in Deutschland

Eure Stefanie

04Sept
2014

Sanbonani

Today is the last day in South Africa within this year! One year full of new people, cultures, languages, the full sun, good mood and warmth.
Johannesburg has become my second home. I have felt here very well in the biggest town of southern Africa. Johannesburg is it is also called of the Vibe of Africa. Therefore, I have come back over and over again with pleasure if I was also a travelling.
South Africa is a country full of contrasts and, nevertheless, the people have a common characteristic: Their friendliness and warmth!! Thus the cultures (Zulu, Xhosa, Tswane etc.) and the languages, I have enjoyed to be allowed to get to know the people here and am grateful for her hospitality!
This year I have won a South African family and new friends, I have laughed and the work at school was a lot of fun for me endlessly! I felt welcome any time and have enjoyed the time with the children and the teachers / staff very much!
I am infinitely grateful that I might experience this year and also if it me is right sadly to go, I am glad about the reunion next year!!!
I thank You all them this year for myself possibly have made and particularly I thank Mary, Louis, Lauren, Ashley, Michelle, grade 1 and grade 3, the Foundation School, the Soweto crew and the other volunteer they have made this year for me so wonderfully and unforgettably.

God Bless you all!

Stefanie

Grade 3 Louis, Ashleigh, Mary Lauren und ich FUN

04Sept
2014

letzter Eintrag aus Südafrika

Sanbonani,

Heute ist der letzte Tag in Südafrika innerhalb dieses Jahres! Ein Jahr voller neuer Menschen, Kulturen, Sprachen, voller Sonne, guter Laune und Herzlichkeit.

Johannesburg ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt in der größten Stadt des südlichen Afrikas. Johannesburg liegt 1753 Meter über dem Meeresspiegel und ist eine der größten Städte weltweit, die weder am Meer noch an einem bedeutenden Fluss noch an einem anderen bedeutenden Gewässer liegen. Die Stadt des Goldes ist 1645 km² groß (Berlin: 891,85 km²) und laut der Volkszählung von 2011 beheimatet sie 957.441 Einwohner. Johannesburg ist wird auch der Vibe Afrikas genannt. Deshalb bin ich immer wieder gerne zurück gekommen wenn ich auch Reisen war.

Südafrika ist ein Land voller Gegensätze und doch haben die Menschen eine Gemeinsamkeit: Ihre Freundlichkeit und Herzlichkeit!! So verschieden die Kulturen (Zulu, Xhosa, Tswane usw.) und die Sprachen auch sind, ich habe es genossen die Menschen hier kennenlernen zu dürfen und bin dankbar für ihre Gastfreundschaft!

In diesem Jahr habe ich eine südafrikanische Familie und neue Freunde gewonnen, ich habe sehr viel gelacht und die Arbeit in der Schule hat mir unendlich viel Spaß bereitet! Ich fühlte mich jederzeit willkommen und habe die Zeit mit den Kindern und den Lehrern /Mitarbeitern sehr genossen!

Ich bin soooo unendlich dankbar, dass ich diese Jahr erleben durfte und auch wenn es mich traurig stimmt zu gehen, freue ich mich sehr auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!!!

Ich danke Euch allen die dieses Jahr für mich möglich gemacht haben und besonders danke ich Mary, Louis, Lauren, Ashleigh, Michelle, Grade 1 und Grade 3, der Foundation School, der Soweto Crew und den anderen Freiwilligen die dieses Jahr für mich so wundervoll und unvergesslich gemacht haben.

Liturgy of the Day: "In following Jesus we are called to do and be more than what the world expects. When we answer the call, we must often leave behind what we most love and treasure. "

Vielen vielen Dank!! Eure Stefanie

  Grade 3 Louis, Ashleigh, Mary Lauren und ich

 

25August
2014

Die letzten Wochen in Südafrika

Hallo alle zusammen,

in den letzten Wochen habe ich nochmal einiges erlebt. Ich bin in eine neue Klasse gekommen, war bei drei Schulausflügen dabei und habe oft Besuch aus Kapstadt bekommen. Aber von Anfang an:

Schulleben: Ich bin seit drei Wochen in der 5 Special Klasse, da die Lehrerin dort neu ist und sich Unterstützung gewünscht hat. Die Arbeit dort ist wirklich sehr anders, weil ich meistens nur damit beschäftigt bin für Ruhe zu sorgen. Obwohl es dieselbe Schule ist, fragen mich die Kinder der 3. Klasse wann ich wieder zurück komme, sie vermissen mich und warum ich weg bin. Dies hat mir verdeutlicht, dass der Abschied mir und den Kindern sehr schwer fallen wird.

Obwohl ich in der 5. Klasse bin, konnte ich bei den Schulausflügen der 1.-3. Klasse dabei sein. An einem Tag ging es zur Holy Cross School. Dort führten die Schüler der Schule ein Musical auf. Es war wirklich sehr gut und die Kinder genossen den Ausflug. Eine Woche später ging es zur Holy Cross Highschool. Dort veranstalteten die Schüler der Abiturklasse ein Sportfest für ihre Primaryschool und für unsere Schüler. Dies war wirklich ein richtig schönes Fest mit Sport und Spiel und die Kinder hatten eine Menge Spass. Letzte Woche war ich dann mit den 6. und 7. Klassen auf einem Ausflug zum Thema Geschichte. Es ging zu einem Denkmal der schottischen Armee und wir bekamen eine Führung durch das älteste Haus in Johannesburg und welches von Sir Thomas Cullinan bewohnt wurde. Dieser war Minenbesitzer und in seiner Mine wurde der größte Diamant, der jemals gefunden wurde, geborgen (Cullinan Diamant genannt).

das historische Haus Sportfest das riesige Gelände Auf die Plätze fertig los!!

Besuch aus Kapstadt: In den letzten Wochen kamen uns öfter Leonie und auch Tina aus Kapstadt besuchen. Wir trafen uns mit den Jungs aus Soweto und genossen die letzten Wochenenden in Südafrika. Es war wirklich schön sie hier zu haben.

Spendenaufruf: Vielen vielen Dank an alle die auf meinen Spendenaufruf hin gespendet haben. Es sind bisher insgesamt 495€ zusammen gekommen. Dies ist umgerechnet ca. R7003,-. Dieses Geld habe ich zwischen zwei Schülern aufgeteilt. Der Junge für den die Aktion gedacht war, bekam bisher R3625,- auf sein Schulkonto. Ebenso erhält er demnächst noch eine Spende von 500€ auf sein Schulkonto, um somit seinen weiteren Schulbesuch zu sichern. Wir erfuhren letzte Woche, dass ein Junge aus der 5. Klasse und seine Eltern schon seit 3 Monaten obdachlos sind. Deshalb war er auch seit Woche nicht mehr in der Schule gewesen. Obwohl seine Mutter Vollzeit und sein Vater Teilzeit arbeiten gehen, ist es schwer für sie eine neue Wohnung zu beziehen. Denn sie müssen fortlaufend ebenso für die Obdachlosenunterkunft bezahlen und auch das Schulgeld. Daher entschied ich diesem Jungen die restlichen R3378,- zu den Schulkosten dazuzugeben.

Während der Spendenaktion wurde ich oft gefragt wieviel denn die Schule kostet. Der Besuch der Sparrow Foundation School kostet insgesamt R 12500,00 (ca. 884 €) für das Jahr 2014 welche in monatlichen Raten von R 1250,00 (ca.88,40 €) bezahlbar sind. Dies ist natürlich nicht wenig. Doch für privatschul Niveau ist das nicht so viel. Das Schulsystem in Südafrika ist in dieser Hinsicht doch sehr anders als das deutsche System. Hier gibt es staatliche, teilfinanzierte Privatschule und Privatschulen. Jede Schule verlangt Schulgeld, welches in der Höhe unterschiedlich ausfällt. Doch dafür sind auch der vermittelnde Lernstoff und die Lernbedingungen unterschiedlich. So ist zum Beispiel in einigen Schulen die Klassen mit mind. 40 Schülern gefüllt mit einem Lehrer, welcher Frontalunterricht macht und in manchen Schulen ist leider auch der Gebrauch von Schlägen gegenüber Schülern keine Seltenheit. Daher versuchen die meisten Eltern ihre Kinder auf eine Privatschule zu schicken, wo es kleinere Klassen und gut geschulte Lehrer gibt. In Johannesburg gibt es sehr viele Privatschulen und generell ist der Besuch einer Privatschule hier mehr verbreitet als in Deutschland.

Ansonsten ist hier gerade Frühling und das Wetter wechselt zwischen warm und kalt. Auch gab es wieder das 1. Mal Regen und Gewitter seit Monaten und zwei Erdbeben (welche ich aber als nicht so schlimm empfand). Zu den Erdbeben gibt es hier übrigens den Spruch: „Ja so ist das, wenn man eine Stadt auf einem Berg baut.“ Dies werde ich im nächsten Blog genauer erklären ;)

Bis dahin!

Liebe Grüße aus Johannesburg                                     

Eure Stefanie

Morning tea an unserer Schule das neue Remedial-Center (ehemals Bibliothek) ein Teil der 3. Klasse im Cookery - Unterricht ein Gespräch während man auf die Kekse wartet :D

11August
2014

Bilder von der Wildcoast- Tour und St. Lucia

Hallo alle zusammen!

Heute folgen endlich die Bilder von meinem Urlaub!

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Eure Stefanie

Los geht die Wildcoast Tour auf dem Weg nach Port Shepstone Backpacker in Port Shepstone Aussicht aufs Meer Oribiri Schlucht Angler in Port Shepstone Es wird gekocht Fisch Es ist angerichtet! Sonnenaufgang Weiter gehts nach Port St. Johns kurzer Stop an einer Bananenplantage Leider noch nicht reif Lucas ;) Ankunft im Backpacker in Port St. Johns unser Zimmer die Dusche entspannen am Strand bevor es weiter geht nach East London weiter gehts nach East London Ausblick vom Hostel in East London zu morgendlicher Stunde Durban Curry essen Strandpromenade in Durban Willkommen in St. Lucia eine Bootstour die ist.... ...voller Hippos und... ...Krokodile! Also lieber ab an den Strand Chilln am Pool zurück gehts nach Johannesburg vorbei an einigen Bränden

Soweto

   

27Juli
2014

Der letzte Ferienbericht aus Südafrika

Hallo alle zusammen!

Tut mir Leid, dass ich erst so spät meinen Bericht veröffentliche. Aber leider sind meine Bilder nicht so gut und deshalb warte ich noch auf die Bilder von meinen Mitreisenden. Aber hier erstmal schon der Bericht!! Viel Spaß beim Lesen!!

Eure Stefanie

Ab in die sommerlichen Winterferien!

Am Donnerstag kam bereits Leonie am Flughafen in Johannesburg an. Wir unternahmen noch einiges in Johannesburg, holten Samstag Tina vom Flughafen ab und Sonntag stieß überraschend auch noch Lucas zu unserer Truppe hinzu. So ging es Montag nachdem ich Barbara vom Zug abgeholt hatte zu fünft (Leonie, Tina, Lucas, Barbara und ich) los auf die South-/ Wildcoast Tour.

Die Southcoast erstreckt sich von Durban über Port Shepstone nach Trafalgar entlang am Indischen Ozean mit wunderschönen Stränden und bergiger Landschaft im Landesinneren. Auf Grund des milden, subtropischen Klimas ist hier ganzjähriges Baden im warmen Indischen Ozean möglich, und so reiht sich denn an der South Coast ein Badeort an den nächsten, insgesamt mehr als vierzig Orte, die bekanntesten unter ihnen Umkomaas, Scottburgh, Hibberdene, Port Shepstone, Margate, Ramsgate, Southbroom und Port Edward. Eine Straße verbindet die Ferienorte an der 170 Kilometer langen Küste miteinander. Wer schneller vorankommen möchte, nimmt die Autobahn. Sie verläuft parallel, durch eine grüne Hügellandschaft mit Zuckerrohr-Plantagen soweit das Auge reicht. Die goldgelben Sandstrände an KwaZulu-Natals Südküste sind gesäumt von Küstenwäldern und subtropischer Vegetation und durchwegs gut gepflegt, das Wasser sauber. Einige Strände gelten als die Besten in Südafrika und wurden sogar mit dem Blue Flag Label ausgezeichnet, einem internationalen Markenzeichen für exzellente Wasserqualität, Sicherheit, Service und Umweltfreundlichkeit.

Wir fuhren also erst nach Port Shepstone. Dort blieben wir zwei Nächte in einem Backpacker direkt (und ich meine wirklich direkt) am Strand. Es war wirklich wunderschön, das Meer zu sehen und zu hören. Zum Baden war die Lufttemperatur leider noch zu kalt. Doch der nächste Tag begann mit einem Strandfrühstück am Meer. Danach fuhren wir in die Oribiri-Schlucht (ja genau in dieser war ich bereits) und genossen den Ausblick (diesmal ohne Sprung ). Anschließend kauften wir uns Fisch und kochten diesen zum Abendessen, bevor wir das unglaubliche Spiel Deutschland gegen Brasilien sahen. Die meisten im Backpacker waren Südafrikaner und für Brasilien. Doch dies änderte sich sehr schnell. Es war wirklich unfassbar 7:1 gegen Brasilien. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn wir wollten den Sonnenaufgang über dem Meer bestaunen und Wale/ Delfine sehen. Doch leider hatten wir nicht an Wolken gedacht und so war der Sonnenaufgang nicht ganz perfekt. Auch Wale und Delfine konnten wir nicht sichten. Aber der Urlaub hatte ja erst begonnen. Also ging es vorbei an Bananen – und Zuckerrohrplantagen weiter nach Port St. Johns und somit begann die Wildcoast.

Die Wildcoast schließt sich an die Southcoast an und geht von Port Edward über Port St. Johns bis nach East London. Sie ist eine von Südafrikas aufregendsten und zugleich naturbelassensten Gegenden. Dichte heimische Wälder, hügeliges Grasland, steile Klippen und weiße Strände säumen den Weg entlang der Wild Coast. Sie liegt in der Transkei in welchem die Stämme der Xhosa leben und wo auch Nelson Mandela aufgewachsen ist.


In Port St. Johns blieben wir für eine Nacht und genossen am nächsten Morgen den Ausblick aufs Meer und entspannten eine Weile am Strand. Barbara entschied sich spontan noch länger in Port St. Johns zu bleiben. Also ging es zu viert weiter nach East London. In East London blieben wir zwei Nächte und hatten so die Möglichkeit für einen ausgedehnten Strandtag. Ich probierte mich im Sandboarding (ist wie Snowboarden nur im Sand) und ich sah das erste mal Delfine!! Sie kamen sogar sehr dicht an den Strand heran. Es sah wirklich sehr schön aus. Anschließend verabschiedeten wir Lucas (der zurück nach Kapstadt flog) und gingen dann sehr lecker Sushi essen. Am nächsten Tag ging es schon sehr früh wieder zurück nach Durban. Dort trafen wir holten wir am Abend Christoph vom Bus ab. In Durban brachten wir Tina , welche auch zurück nach Kapstadt flog, zum Flughafen und gingen dann auf eine scharfe Shoppingtour. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Durban ist bekannt für seine indischen und scharfen Gewürze. Und so ergatterten Leonie und Christoph ein paar Gewürze für die nächsten Mahlzeiten und als Mitbringsel. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach St. Lucia. Dort blieben wir vier Nächte. Am ersten Abend sahen wir natürlich das WM Finale. Es waren überraschenderweise sehr viele Deutsche im Restaurant. So gab es eine super Stimmung und wir lernten auch eine Familie aus Deutschland kennen, welche zurzeit in East London arbeitet (dort ist ein großes Werk von Mercedes) und aber schon bald wieder zurück nach Deutschland geht. Der WM Sieg wurde natürlich gefeiert. Am nächsten Tag machten wir eine Bootstour auf der Lake St. Lucia Lagune und sahen Nilpferde und Krokodile. Die nächsten Tage verbrachten wir an verschiedenen Stränden, genossen die Sonne, das warme Wasser und machten eine Radtour (seit fast einem Jahr mal wieder Fahrrad fahren war wirklich schön). Donnerstagabend ging es zurück nach Johannesburg. Unterwegs kamen wir an sehr vielen Feuerbränden vorbei. Dies hat zwei Gründe. Zum einen ist gerade Winter und in den Townships wird dann oft ein Feuer gemacht um sich zu wärmen. Dabei kommt es immer wieder vor, dass das Feuer überspringt und Hütten abbrennen. Zum anderen ist das Gras zurzeit sehr hoch und trocken (Trockenzeit) und es wird kontrolliert abgebrannt, damit es nicht ausversehen anfängt zu brennen und somit zur Gefahr wird. Ebenso werden manche Flächen dadurch wieder fruchtbar gemacht. Aber es war für uns schon erschreckend wie viele Feuer, zum Teil sehr groß und dicht an Häusern, die Nacht erhellten. Zurück in Johannesburg ruhten wir uns erstmal aus und gingen Freitag zu einer Oper im Soweto Theatre, welche vom Münchner Flughafenpersonal in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen und asiatischen Airline aufgeführt wurde. Sogar der deutsche Botschafter aus Südafrika war anwesend. Dies war ein wirklich sehr entspannter Abschluss des Urlaubes. Sonntag ging es dann auch für Leonie zurück nach Kapstadt und somit waren die letzten Ferien innerhalb dieses Jahres in Südafrika beendet. Ich konnte nochmal erleben wie vielfältig und wunderschön die Landschaft Südafrikas ist! Dies war wirklich ein sehr schönes Erlebnis.

 

23Juli
2014

Dringend! Ich brauche Eure Hilfe!

Dringend! Ich brauche Eure Hilfe!

Ich habe heute erfahren, dass ein Schüler meiner Klasse von der Schule genommen werden muss. Seine Mutter kann das Schulgeld nicht mehr bezahlen, da sie ihren Job verloren hat. Dieser Junge müsste also auf eine staatliche Schule gehen. Doch er ist lernbehindert und unbedingt auf individuelle Förderung angewiesen. In einer staatlichen Schule würde er untergehen und es nicht schaffen. Er hat sich seit dem letzten Jahr so gut entwickelt und ein Schulwechsel würde alles wieder zu nichte machen. Deshalb bitte ich Euch um Eure Hilfe!

Aktuell sind noch 254 € an Schulgeld von den letzten Monaten fällig und 265 € damit er bis zum Jahresende in der Schule bleiben kann. Ich weiß, dass ist nicht gerade wenig, aber wenn jeder von Euch einen kleinen Teil spenden würde, wäre das wirklich hilfreich und der Junge könnte weiterhin in der Schule bleiben in die er so gerne geht.

Für Fragen bezüglich Kontoverbindung schreibt mir einfach eine Nachricht! Es wäre wirklich super, wenn das Geld so schnell wie möglich zusammenkommt, damit er auf der Schule bleiben kann!!

Eure Stefanie

P.S.: Der Urlaubsbericht folgt noch diese Woche ;)

27Juni
2014

Halllo mal wieder aus Johannesburg

Tut mir leid, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. Aber ab heute habe ich FERIEN!!!

Hier ist natürlich auch die WM angekommen. In der 7th Street kann man in den Bars alle Spielübertragungen live sehen und die Straße ist mit Fähnchen geschmückt. Auch in meiner Klasse ist die WM bei den Jungs ein großes Thema. So erfahre ich immer wie die verschiedenen Mannschaften gespielt haben. Da wir bei uns im Haus zwar einen Fernseher haben, aber der Empfang sehr schlecht ist, gucken wir meistens nur die Deutschlandspiele. Zwar sind die Kinder noch nicht so überzeugt von dem deutschen Team, aber es ist lustig sie mit dem Sieg der deutschen Mannschaft zu ärgern. Die meisten der Kinder sind für Brasilien, Spanien (das hat sich ja jetzt erledigt) und eigentlich alle anderen Länder nur nicht für Deutschland. Ein Junge kam zu Beginn der WM zu mir und meinte Südafrika wird Deutschland besiegen. Als ich zu ihm meinte Südafrika spielt gar nicht bei der WM mit, guckte er ganz verblüfft und fragte warum nicht. Als ich sagte sie waren zu schlecht, meinte er: „Oh naja dann bin ich für Deutschland.“ Das erste Spiel von Deutschland habe ich in einer deutschen Kneipe in Johannesburg geguckt. Die Bedienung kam aus der Schweiz und die Speisekarte war voller deutscher Gerichte (Sauerkraut, Spätzle, Frankfurter usw.) Das war irgendwie amüsant für mich. Das Spiel war natürlich super und es hat Spaß gemacht das zu sehen. Das zweite Spiel habe ich in Soweto geguckt, aber leider ohne Ton und es war auch nicht viel los. Das Spiel gegen die USA habe ich im Goethe Institut geguckt. Das war sehr angenehm und es waren auch sehr viele Deutsche anwesend. Die nächsten Spiele werde ich wohl weitestgehend unterwegs gucken. Denn ich habe ab heute 3 Wochen Ferien!

Ich werde zusammen mit anderen Freiwilligen die Wildcoast (von Durban nach East London) entlang fahren und dann noch eine Woche nach St. Lucia. Das gute an Südafrika ist, dass es am indischen Ozean immer warm ist (auch im Winter). Ich freue mich schon sehr darauf und werde euch nach dem Urlaub mit vielen Fotos versorgen

Anbei schicke ich euch noch ein paar Fotos welche meine Schüler heute gemacht haben!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Eure Stefanie

Bei uns ist es zurzeit sehr trocken. ich zusammen mit zwei Kindern aus der 1. Klasse Kinder aus meiner Klasse (3. Klasse) Mr. Tim (Sportlehrer) ein Teil der Klasse beim Tanzen

10Juni
2014

Erneuerung auf meinem Blog

Hallo alle zusammen!

Ab heute gibt es auf der rechten Seite meines Blogs unter der Rubrik "Reports" auch meinem Weltwärtsberichte in deutscher Ausführung. Ich wünsche Euch damit viel Spaß!

In Johannesburg ist jetzt Winter. Letzten Freitag waren es am Morgen nur 1Grad Celicius. Dieser Tag war sehr lustig für mich. Denn alle Kinder kamen in dicken Winterjacken und Mützen und haben trotzdem gefroren. Die Direktorin hat verkündet, dass alle Schüler während der Hofpausen in den Klassen bleiben können, da es draußen zu kalt ist. Nun muss man aber dazu sagen, dass den ganzen Tag die Sonne geschienen hat, blauer Himmel war und es sich tagsüber bis zu 6Grad Celcius erwärmt hatte. Es war echt amüsant zu sehen, dass es alle als zu kalt empfanden und ich überhaupt keine Probleme damit hatte.

Aber dies war bis jetzt der erste Wintertag in Johannesburg. Inzwischen sind die Temperaturen im Bereich von 3 - 20 Grad Celicius. Es ist also tagsüber in der Sonne sehr angenehm.

Soweit der Wetterbericht aus Johannesburg!

Eure Stefanie

01Juni
2014

Dance, Dance, Dance

Hallo aus Südafrika!

Diese Woche stand ganz im Zeichen der Kultur…genauer gesagt der Tanzkultur. Es ging los am Mittwoch mit einer Tanzperformance von Silke Z. aus Köln zum Thema Privatssphäre. Das Stück wurde im Soweto Theater aufgeführt und war wirklich sehr beeindruckend. Anschließend haben wir zufällig noch der internen Eröffnung der Soweto Fashionweek beigewohnt. Dies war sehr lustig und sogar das ARD Fernsehen war dabei :D

Das Soweto Theater von außen das Theater von innen Beginn der Aufführung Beginn der Fashionweek

Am Freitag ging es dann in die Gallery Momo. Dort gab es eine Kostprobe von einem internationalen Stück. Dafür wurden vor einem Monat südafrikanische Tänzer gesucht, welche jetzt zusammen mit deutschen Tänzern diese Stück einstudieren. Freitag gab es dann einen Ausschnitt aus diesem Stück. Es war wirklich sehr gut. Vor allem wurden auch die ausgestellten Fotografien mit eingebaut.

Plakat zur Aufführung

Szenen des TanzstückesGruppenbild der Darsteller

Gestern gab es dann den krönenden Abschluss mit dem Red Bull Beat Battle. Diese fand in Soweto statt. Es wurden im Vorfeld sechs Tanzgruppen ausgesucht, welche jetzt im großen Finale standen um den Sieg. Die Gruppen kamen aus ganz Südafrika und traten gegeneinander an. Es war ein Riesenevent und es kamen auch viele Tänzer die vor/in der Halle in Tanzkreisen ihr Talent zeigten. Es war wirklich eine super Stimmung und ich kam mir vor wie in den Filmen „Street Dance“ und „Step Up“. Dies war ein super Erlebnis!!

die Halle von außenIn der Halle, die Sitzplätzedie Bühne Dancebattle im KreisAftershow Programmand the winner is: Freeze Framedie gefüllte Halle während der ShowFinale zwischen Freeze Frame und den Prophelaz

Artikel zum Finale mit besseren Bildern

Soweit von mir.                                                                     

Heute stelle ich euch auch wieder ein Projekt vor. Diesmal das Projekt von Antje und Rieke in Grahamstown. Viel Spaß beim Lesen ;)

Ich wünsche Euch eine schöne Woche           

Eure Stefanie

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